A Scannersworld im Konzern

A Scannersworld im Konzern

Ich bin 1972 mit viel sozialer Kompetenz in meinen Anlagen geboren worden. In der Schule habe ich mich stets gelangweilt, weil ja immer alles in einem allgemeinverträglichen Tempo stattfindet. Flexibilität mir spannende neue Aufgaben zu geben: Fehlanzeige.

 

Weshalb habe ich eingangs meine soziale Kompetenz erwähnt?

Ganz einfach: Sie hat mich in all den Jahren vor dem Langeweile-Tod bewahrt. Wenn ich fertig war, dann habe ich anderen geholfen. Das war sicherlich sehr förderlich. Ich habe ausgesprochen gute Problemlösefähigkeiten, einen sehr guten Umgang mit Frustration und meine Fähigkeit, andere zu begeistern, maximal ausgebildet. Nach dem Abi habe ich einen klassischen Weg eingeschlagen:

kaufmännische Ausbildung, gleich nahtlos die Ausbilder Eignungsprüfung abgelegt (war nur zu jung, um selber ausbilden zu dürfen), gekündigt (das kann doch noch nicht alles gewesen sein?). In freudiger Erwartung mein Studium ‚Internationales Management‘ angetreten.

 

Was soll ich sagen? Laaaaangweilig!

Themen, die mich so in dieser Darbietungsform überhaupt nicht interessiert haben. Aber das macht man halt so. Wieder zurück im Konzern. Mein Gehirn braucht was zu tun: Technischer Fachwirt, Technischer Betriebswirt (IHK), Security Officer, Grundausbildung Berufsfeuerwehr (das war spaßig!). Also Berufsbezogen: Check.

Parallel immer Initiativen gegründet, z.B. ein Handbuch Büromanagement geschrieben, das dann 2000 Leuten als Leitlinie diente. Ich habe große Awareness Kampagnen geleitet, in denen es darum ging Menschen von X oder Y zu überzeugen.
Dann kam mein Inner Call – laut, nicht überhörbar!

Als ich Kind war, wurde ich gefragt: „Was willst Du arbeiten, wenn Du groß bist?“ „Was mit Menschen!“ Das wurde von den Erwachsenen immer eher belächelt. Ja…ist schon klar.

Ich habe nebenberuflich meine Ausbildungen zum Business Coach, zertifizierten Mediator, Systemischen Coach und meinen Master of Leadership & Organizational Development gemacht. D.h. 40h+ Arbeitswoche (Hauptaufgabe meines Jobs und immer irgendwelche Initiativen) und meine Weiterbildungen. Das hat mich nicht angestrengt. Ich habe mega viel Energie aus allem gezogen, weil es auf meinen Inner Call eingezahlt hat. Die Arbeit mit Menschen, die in Veränderungsprozessen stecken, ist meine Leidenschaft.

 

Ich liebe das Gesetz der Anziehung!

Denn so kamen viele tolle Sachen auf mich zu:

Willst Du Dein Invest nicht wieder reinholen?
Willst Du Deine Fähigkeiten nicht einer größeren Gruppe zur Verfügung stellen? Kannst Du nicht auch bei uns im Konzern was machen?

Das war die Geburtsstunde meines eigenen Business: Teams, Führungskräfte in Transformationsprozessen begleiten und die Fülle meiner Fähigkeiten einfließen zu lassen.

Zu sehen, was alles möglich ist, wenn man auf Augenhöhe, frei von Bewertungen mit den Menschen zusammenarbeitet:

Als Trendsetter habe ich immer schon gespürt, dass was Neues ansteht und kommt. Als Pionier habe ich mir eine Expertise zum Thema „Digitale Transformation“ erarbeitet. Kunden haben dann zu mir gesagt: „Dich müsste man immer dabei haben!“ Tja, weil das teuer wird und oh graus…dann irgendwann langweilig (grins).

Das war dann der Impuls: ok, dann schreibe ich Bücher. Ich habe in Sammelbänden mitgewirkt. Die Qualität entsprach nicht meinem Anspruch. Alles klar: Dann habe ich selber einen Sammelband herausgegeben. Nun kamen andere angehende AutorInnen auf mich zu, und ich helfe ihnen auch heute noch ihr Buch zu schreiben, zu veröffentlichen. Und wenn Du jetzt denkst, dass ich das mache, weil ich bereits komplett als selbständige Unternehmerin unterwegs bin: Nein. Das läuft parallel. Während ich diesen Artikel schreibe, fahre ich gerade mit dem Zug von einem angehenden Kunden (großes Bankinstitut) während meines 7monatigen Sabbaticals nach Hause.

Immer, wenn ich was Neues angefangen (und erfolgreich umgesetzt habe), bin ich oft auf Unverständnis gestoßen. Ich habe mich echt wie ein Crazy Bird gefühlt. Das macht einsam. Irgendwie verstehen die anderen einen nicht. Ich mag aber gerne mit Menschen in Verbindung sein.

In einem längeren Prozess habe ich dann endlich ein paar Crazy Birds gefunden, die so ticken wie ich. Mit ihnen habe ich dann im Konzern meine Initiativen vorangetrieben.

Das war so schöööön! Endlich gemeinsam den Fortschritt und die Erfolge feiern.
Dinge, die die anderen um uns herum nicht verstehen. Da können sie nichts für. Etwas, das in einem nicht angelegt ist, kann ich draufsetzen, dass sie es können. Heute halte ich hierzu Vorträge und plötzlich tauchen immer mehr Menschen auf, die mir sagen: „Endlich! Endlich hört, sieht und fühlt mich jemand mit all dem, was ich bin!“.

 

Das ist “a Scanners World”.

Scanner können ihren Weg in großen Organisationen machen.
Sei kreativ, folge Deiner Intuition, finde Gleichgesinnte, sei hoffnungsvoll und gehe das Risiko ein, verletzt zu werden ein. Es lohnt sich!
Das Universum ist für Dich! Wir vollbringen Großes für die Welt!
„Was mit Menschen!“ – Ja und ich möchte es nicht missen!

Kristin Scheerhorn

Kristin begleitet Menschen in Veränderung. Mit Entscheidern, Führungskräften und Teams arbeitet sie in den Unternehmen. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, die ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ sind. Seit 25 Jahren im internationalen Konzern, zusätzlich seit 10 Jahren selbstständig und davon seit 4 Jahren Unternehmerin sieht sie das volle, wahrhaftige Potential in ihren Kunden. Seit geraumer Zeit steht Kristin Frauen zur Seite, die ihre Schritte zum Unternehmertum machen wollen. Hier ist sie mit Herz, Hirn und Hand dabei, damit ihre Kundinnen erfolgreich durchstarten. Die Angebote von Kristin sind so vielseitig wie sie selbst.

www.kristin-scheerhorn.com

Schreibe einen Kommentar